GLENN WILLIAMSON (Produzent)
Der unabhängige Produzent Glenn Williamson steht der Produktionsfirma Back Lot Pictures vor. Zuletzt stellte er für Focus
Features und Miramax Films „Hollywoodland“ (Die Hollywood-Verschwörung, 2006) mit Adrien Brody, Ben Affleck, Diane
Lane und Bob Hoskins her. Williamson produzierte außerdem das erfolgreiche Remake „The Omen“ (Das Omen, 2006) mit
Liev Schreiber, Julia Stiles und Mia Farrow, das unter der Regie von John Moore für 20th Century Fox entstand.
Als Ausführender Produzent war Williamson an Focus Features’ „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“ (Vergiss mein nicht!,
2004), den Michel Gondry nach einem Drehbuch von Charlie Kaufman inszeniert hatte, sowie an „The Ice Harvest“ (The Ice
Harvest, 2005) von Harold Ramis beteiligt.
Darüber hinaus entwickelt Back Lot zahlreiche Projekte, unter anderem E. Max Fryes Adaption von J. Robert Lemons Roman
„The Funnies“, das der verstorbene Sydney Pollack ursprünglich für New Line Cinema inszenieren sollte. Matthew Broderick
und Sophie Okenado sollen in Josh Goldins Regiedebüt „Wonderful World“ die Hauptrollen spielen. Außerdem schreibt
Jeffrey Hatcher derzeit an der Historienkomödie „Señor Dracula“, die Cheech Marin für Focus Features inszenieren soll.
Vor seinem derzeitigen Posten war Glenn Williamson President of Production bei Focus. In dieser Funktion verantwortete
er Projekte wie Todd Haynes’ preisgekrönten „Far From Heaven“ (Dem Himmel so fern, 2002) mit Julianne Moore und Dennis
Quaid, Christine Jeffs’ „Sylvia“ mit Gwyneth Paltrow und Daniel Craig sowie Mira Nairs „Vanity Fair“ (Vanity Fair – Jahrmarkt
der Eitelkeit, 2004) mit Reese Witherspoon und Bob Hoskins.
Kurz vor der Gründung von Focus Features war Williamson President of Production bei USA Films. Außerdem war er sieben
Jahre lang Senior Production Executive bei der Produktionsfirma DreamWorks, zu der er bei deren Gründung im Jahr 1994
stieß. Während dieser Zeit legte er der Firma das Drehbuch zu „American Beauty“ (American Beauty, 1999) von Alan Ball
vor und überwachte die Produktion der Verfilmung von Sam Mendes, die fünf Academy Awards® gewann – darunter die in
den Kategorien Best Picture, Best Director und Best Screenplay. Darüber hinaus war er maßgeblich daran beteiligt, Cameron
Crowe in dem Studio zu installieren und dessen „Almost Famous“ (Almost Famous – Fast berühmt, 2000) auf die Leinwand
zu bringen. Der Film brachte Crowe einen Academy Award® in der Sparte Best Original Screenplay ein.